HIPP im Netz

HIPP im Netz

Mein Thema heute dreht sich rund um Babys. Und dies aus gegebenem Anlass. Nein, ich bin nicht…! Ich finde das Thema trotzdem spannend, weil ich mich in meinem Job häufig mit Mami-Communities beschäftige. Der gegebene Anlass ist eher ein Artikel auf firmenpresse.de und hat mich neugierig gemacht. Deshalb ist das Thema des heutigen Beitrags die (Brand)neue Internetpräsenz der deutschen Baby Marke HiPP. Schön ist sie geworden, wirklich. Das findet auch firmenpresse. Die Seite ist generalüberholt worden und User-freundlicher gestaltet. Ich persönlich mag Seiten immer besonders gerne, wenn ich sofort einen Überblick bekomme und nicht lange rumsuchen muss. HiPP kann das. Oder besser gesagt, Keller & Kollegen können das. So heißt die Werbeagentur, die den Auftrag im Rahmen eines Wettbewerbs ergattert hat. Mein Kompliment.

Während ich also lese, freue ich mich darüber, dass HiPP nun auch endlich zu den Brands gehört, die gerne mit ihren Usern kommunizieren möchte. Ich lese, dass bei HiPP anscheinend „…bereits seit Jahren eine One-To-One Kommunikation mit den Kunden“ stattfindet. Und schon bin ich auf HiPP.de. Hier gibt es Milchnahrung, Beikost, Pflege und den Baby Club – da will ich hin. Was kann der, frage ich? Mir zum Beispiel einen monatlichen Newsletter schicken, Elternbrief genannt. Schon mal gut, aber da redet HiPP ja leider nur wieder zu mir anstatt umgekehrt. Also weiter… Was kann der Club noch? Mich mit jeder Menge Coupons und Gutscheinen versorgen. Auch schön, aber ich kann als junge Mami immer noch nichts fragen. Also weiter… Mit dem HiPP Sparbuch kann ich sogar für mein Baby sparen. Ja ok, danke. Weiter… Und schließlich doch etwas – ein Fotowettbewerb. HiPP interessiert sich also dafür, wie mein Baby aussieht. Aber wo kann ich denn den Rest des Clubs treffen? Und wo mit den anderen HiPP-Clubbern über Babythemen reden? Also, ich kann euch verraten – nicht in Deutschland. Denn hier ist die Brand leider noch nicht so weit, wie in UK. Und das, obwohl HiPP als deutsche Brand in der Heimat ohnehin einen stabilen Kundenstamm hat. Oder ist vielleicht genau das der Grund? Hat HiPP es in Deutschland nicht nötig mit seinen Kunden zu reden?

Schade, wirklich. Denn das Angebot dort drüben macht viel mehr Spaß. Es gibt natürlich auch hier “free samples and money off coupons”. Aber darüber hinaus bietet die britische HiPP Seite noch einen personalisierten Baby Kalender und Guide, Experten stehen für Fragen zur Verfügung und ich kann mich mit anderen Moms per Chat austauschen. Ich bekomme auch E-mails, die sich speziell auf meinen jetzigen Schwangerschaftsstatus beziehen. So bin ich immer up to date und habe das Gefühl, dass meine Brand genau weiß, was gerade bei mir los ist. Und damit ich mich noch besser mit meiner Lieblingsmarke identifizieren kann, kann ich meinen persönlichen Babyspace einrichten, und mir meine Sorgen, Ängst und Freuden direkt vom Herzen bloggen.
Es ist ja nicht so, dass der deutsche Markt noch Zeit für eine solche Kommunikation bräuchte. Den Beweis liefern super erfolgreiche Mami- und Familiencommunities, wie netmoms oder eltern.de, die fast aus allen Nähten platzen, weil die jungen Eltern sooo viel Redebedarf haben.

Vielleicht kommt HiPP ja doch noch drauf… Bleibt zu hoffen, der Anfang ist ja schon sehr vielversprechend.

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